Führungskräfte müssen sich in einer globalisierten Welt rasch und flexibel auf turbulenten Märkten bewegen können. Hierbei müssen sie idealerweise auch die Funktion eines Systemarchitekten ausüben, der das System regelmäßig inspiziert, seine Stärken und Schwächen analysiert, seinen Entwicklungsstand und Potenziale erkennt, um dadurch permanente Verbesserungen am System (Performance Improvement) vornehmen zu können. Wer somit nicht im, sondern besser am System arbeitet, richtet sich am Prinzip der lernenden Organisation aus, in der sich die beteiligten Menschen 'selbst- und ständig' den wechselnden Anforderungen anpassen. Diese Anpassung geschieht nicht von allein. Sie muss immer wieder von neuem angeregt, vermittelt und organisiert werden. Geeignete Rahmenbedingungen dafür zu schaffen und die Entwicklung einer Unternehmenskultur zu fördern, in der Verantwortlichkeit, Eigeninitiative und Selbststeuerung der Mitarbeiter vorherrschen - das ist ein wesentlicher Teil der Aufgaben von Führungskräften.
Es gibt also keine effizientere Steuerung als eine ausgeprägte, in sich stimmige Unternehmens- bzw. Führungskultur. Wenn die allgemeine 'Marschrichtung' stimmt, kann man den Rest vertrauensvoll der dezentralen Selbstorganisation überlassen. Aufwändige Koordinations- und Kontrollsysteme entfallen. Dies ist der Hauptgrund, weshalb systemische Führung mittlerweile als ein zentraler Erfolgsfaktor bzw. als entscheidender Wettbewerbsvorteil gilt.
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Führung ist u.E. nur dann glaubwürdig, wenn eine Führungskraft